Dienstag, 8. April 2014
Payback - Sammeln Sie Punkte?
Während er so baute und erzählte, kam er plötzlich auf das Thema “Payback” und Punkte sammeln. Dabei bemerkte er auch, dass “Payback” ja auch “Rache” bedeuten kann.
War irgendwie ein witziger Gedankengang, aber ein paar Minuten später hatte ich es wieder vergessen.
Ein paar Tage später saßen wir als Jugendkreisteam zusammen und überlegten das neue Thema für die nächste Stunde.
Nach kurzer zeit haben wir uns für das Gleichnis des Schalksknechtes entschieden.
Die Bibelstelle war also klar, aber dann gab es das andere Problem: “Wie wollen wir das Thema nennen?”
Wer schon mal Namen für “Was auch immer” raussuchen musste, der weiß, wie schwierig das sein kann.
Als wir also so da saßen und nachdachten, erinnerte ich mich plötzlich wieder an die Tatsache, dass ja “Payback” Rache heißt.
Die anderen fanden die Idee auch gut und schon hatten wir ein Name für das Thema.
Und dazu gab es noch ein kleines Theaterstück:
Personen
-freundliche Stimme
-Otto Normal
-Lehrerin
-So ein Typ
-Mutter
Stück
Otto sitzt auf einen Stuhl und hört der Lehrerin zu.Lehrerin: Es ist unglaublich, die Hälfe der Klasse hat schon wieder die Hausaufgaben nicht und die Klassenarbeit ist auch wieder unter aller Sau!
Ihr seid alles Versager und werdet niemals einen Ausbildungsplatz finden!
Am besten ihr meldet euch gleich für Hartz IV an!
Die Lehrerin und Otto frieren ein.
Stimme:
Herzlichen Glückwusch Otto Normal. Sie erhalten 10 Punkte!
Otto steht auf und geht umher. In kurzer Entfernung seht ein Typ und pöbelt ihn ohne Grund an.
Typ: Ey Alter, was guckst du so?! Geh aus meinem Gesicht oder du wirst mich kennenlernen! Idiot!
Der Typ und Otto frieren ein.
Stimme:
Herzlichen Glückwusch Otto Normal. Sie erhalten 20 Punkte!
Otto ist zu Hause angekommen, setzt sich auf einen Stuhl und öffnet einen Laptop. Seine Mutter kommt dazu.Mutter: Ich kann es einfach nicht glauben! Du willst schon wieder Computer spielen und dabei hast du noch nicht mal den Müll herunter gebracht. Und dein Zimmer sieht auch schon wieder aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.
Du bist so faul!
Nimm die lieber mal ein Beispiel an deiner Schwester!
Die Mutter und Otto frieren ein.
Stimme:
Herzlichen Glückwusch Otto Normal. Sie erhalten 30 Punkte! Sie haben zusätzlich noch den Muttergutschein eingelöst, Ihrer gerade erhaltenen Punkte verdoppeln sich noch einmal.
Vergesse Sie nicht Ihre Punkte einzulösen, bevor sie verfallen! Es gibt attraktive Prämien.
Bei 10 Punkten dürfen Sie jemanden beleidigen.
Bei 100 Punkten dürfen Sie jemanden schlagen.
Bei 100.000 Punkte ist schon ein kleiner Rufmord drin!
Und vergessen Sie nicht unser beliebtes Angebot: für nur 100 Millionen Punkte dürfen sie einen Amoklauf durchführen!
Montag, 1. April 2013
Jedes Alter
Personen:
Mose
Petrus
Maria
Samuel
Petrus: Und dann standen wir auf dem Berg und Jesus suchte sich 12 Männer im bestem Alter heraus.
Mose: Was heißt hier im besten Alter?
Petrus: Na nicht zu jung und nicht zu alt, schon etwa Erfahrung, aber auch noch nicht zu eingefahren.
Du weißt doch: ein Mann mit Familie und Beruf - das steht für Zuverlässigkeit.
Samuel: Und deswegen hast du auch gleich Jesus verraten!?
Petrus: Das ist doch Schnee von gestern!
Maria: Ich war nicht zu jung um Gott du dienen. Ich war erst 15 Jahre, als der Engel Gabriel zu mir sprach, dass ich den Retter der Welt gebären soll.
Samuel: Und ich war noch ein Kind, als ich die Stimme Gottes hörte.
Petrus: Ausnahmen, alles ausnahmen!!
Maria: Liest du eigentlich die Bibel? Was ist mit David gegen Goliath – Er war gerade mal ein Teenager oder Jeremia wurde als Jugendlicher zum Propheten berufen.
Mose: Vergesst nicht die Senioren! Ich hab schon das Volk aus Ägypten geführt, da wart ihr noch alle gar nicht geboren. Mit 80 Jahren wurde ich von Gott in der Wüste gerufen. 40 Jahre musste ich mit dem Volk im Kreis laufen und…
Maria, Petrus, Samuel: hatte nicht einmal Blasen an den Füßen.
Maria: Wir kennen die Geschichte.
Petrus: Du hast sie uns ungefähr schon 1000mal erzählt.
Samuel: Ich glaube es ist egal, wie jung oder alt man ist.
Petrus: Wenn dein Herz offen für Gott ist…
Mose: Dann kann Er jeden gebrauchen.
Samstag, 7. April 2012
Weihnachten fällt wohl aus…
Vier Personen:
Lisa
Andrea (Mutter)
Sandra (Tochter)
Heike
Inhalt:
Vier Personen treffen sich zum Geschenke einpacken und reden über die verschiedenen Weihnachtstraditionen in Gemeinde und Familie.
Lisa summt vor sich her „Weihnachten in Familie“ und räumt den Tisch auf. Sie will mit ihren Freundinnen gemeinsam Geschenke einpacken.
Wenig später klingelt es an der Tür und Andrea (Mutter) und Sandra (Tochter) mit vollen Tüten und Kisten treten ein.
Lisa: Hallo Andrea, Hallo Lisa, da seid ihr ja endlich. Ich habe schon gedacht, ihr kommt gar nicht mehr!
Andrea: Da draußen ist so ein Rummel! Und dann hat sich Sandra nicht beeilt..
Sandra: Ach jetzt soll ich wieder Schuld sein!?
Lisa: Ahhh bitte nicht streiten. Ihr seid ja jetzt da, nur dass ist wichtig!
Andra: Du hast ja Recht!
Lisa: Ihr habt aber ganz schön viele Pakete?! Sind die alle für Weihnachten?
Andrea: Ja bei uns trifft sich die ganze Verwandtschaft. Großeltern, Onkel, Tanten und so weiter…
Lisa: Ich hab nur ein paar wenige Geschenke einzupacken. Dieses Jahr feiere ich wieder im kleinen Kreis. Ich kann erst Silvester zu meinen Eltern fahren.
Es klingelt an der Tür. P1 öffnet.
Lisa: Hallo, gut das du da bist! Die anderen sind auch gerade erst gekommen.
Heike: Ich komme direkt von der Chorprobe hier her… Hoffentlich schaffen das alle noch, ihre Stimmen bis Weihnachten zu lernen! Und dann ist noch die Chorleiterin krank geworden!!
Lisa: Und hat es heute trotzdem gut geklappt?
Heike: Ja, es war echt gut! Ein Lied hat mir besonders gut gefallen. Pass mal auf:
Chorlied
Die Vier sitzen am Tisch und packen die Geschenke ein.
Sandra: Ich freu mich schon auf Heilig Abend, wenn die ganze Familie zusammen sitzt und auf das leckere Essen!
Andrea: Ja du musst das Essen auch nicht machen! Und wenn die Gans nicht perfekt ist, dann ist Onkel Helmut wieder den ganzen Abend sauer und vermisst allen anderen die Laune.
Lisa: Mhhh manchmal ist es doch von Vorteil, von den Verwandten so weit weg zu wohnen…
Heike: Stimmt ja, deine Familie wohnt hier gar nicht? Wie habt ihr denn früher Weihnachten gefeiert? Nur du, deine Geschwister und Eltern?
Lisa: Am 24. Dezember mussten meine Brüder und ich immer in der Küchen bleiben. Unsere Eltern erzählten uns immer, dass der Weihnachtsmann noch Sachen vorbereiten muss und sie helfen ihm dabei.
Unter Strafe war es verboten zur Wohnzimmertüre zu gehen. Mein großer Bruder machte sich daraus immer einen Spaß. Er hob mich hoch und trug mich in den Flur, direkt vor die Wohnzimmertüre und setzte mich dort ab.
Sandra: Und was geschah dann?
Lisa: Ich bin voller Panik wieder in die Küche gerannt und habe gehofft, dass der Weihnachtsmann mich nicht bemerkt hatte.
Nach einem ewig langen Nachmittag klingelte irgendwann endlich das Glöckchen und wir durften endlich in das Wohnzimmer eintreten und unsere unsere Geschenke auspacken.
Danach gab es immer Würstchen und Kartoffelsalat und dann guckten wir gemeinsam im Fernsehen „Weihnachten in Familie“.
Heike: Wie war das den alles? Seit ihr denn nicht in einen Weihnachtsgottesdienst gegangen?
Lisa: Nö, warum auch? Weihnachten war für uns auch so perfekt, ich kannte es auch nicht anders und als Kind fand ich es wundervoll.
Andrea: Also so könnte ich nie feiern! Mir würde etwas fehlen.
Lisa: Wie sieht den bei euch Weihnachten aus?
Andrea: Erzählt… (große Familie, Weihnachtsgottesdienst, Gans)
Und ich freute mich immer wieder, wenn wir das Lied „Tochter Zion“ gesungen haben.
Gemeindeweihnachtslied „Tochter Zion“
Heike: Es ist wirklich interessant, wie ihr alle Weihnachten feiert. Aber wisst ihr, was mich gerade beschäftigt: Welchen Version der Weihnachtsgeschichte ich am Heilig Abend lesen soll? Was haltet ihr davon, wenn ich aus Matthäus lese?
Andrea: Das kannst du nicht machen! Es wir doch in der Kirche.
immer Lukas gelesen
Das würde die Leute doch durcheinander bringen.
Lisa: Lasst es doch ganz weg, vielleicht fällt es niemanden auf
Heike: Du kannst doch nicht die Weihnachtsbotschaft weglassen…
Lisa: Ja, wäre doch mal was Neues und stattdessen liest du ein Weihnachtsgedicht.
Ich hab da schon eins:
„Lieber guter Weihnachtsmann schau mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein, ich will auch immer Artig sein!“
anderen: Böse Blicke..Offener Mund!
Lisa: Jaja, war ein Scherz… Ich wollte euch nicht ärgern.
Andrea: Am besten machen du machst das, wie wir was das immer gemacht haben, bleibe ganz traditionell bei Lukas.
Lesung
Gemeindelied
Lisa: Oh man, für Weihnachten muss man ja so viel bedenken und dann der ganze Stress.
Sandra: Wisst ihr noch, was es letztes Jahr geschah, als wir vergessen haben „Oh du fröhliche“ zu singen? Die Leute wollten ohne das Lied nicht nach Hause gehen.
Heike: Aber es kann auch nicht richtig Weihnachten werden ohne das Lied!
Sandra: Ich sehe das nicht so, ich mag ein anderes Lied viel lieber. „Da wurde mitten in der Nacht ein Kind geboren“
Lisa: Ohh ja, des kenne ich auch
Beide singen das Lied.
Heike: Es ist schon seltsam, was man alles braucht, damit richtig Weihnachten werden kann. Und jede Familie hat ihre eigene Tradition. Da ist die Familie, das Essen, die Geschenke zu bedenken. Nicht zu vergessen die richtigen Lieder und jedes für sich soll perfekt sein!
Sandra: Was passiert eigentlich, wenn die Gans verbrannt ist, die Familie zerstritten, die Geschenke mal wieder die falschen sind und wir singen nicht „Oh du fröhliche“?
Lisa: Ja dann müsste Weihnachten dieses Jahr leider ausfallen…
Lied
Ablaufplan grob
- Chorlied
- Begrüßung
- Gebet
- Kinderlied (Eine Tür tut sich auf für mich)
- Anspiel
- Chorlied
- Gemeindelied (Tochter Zion)
- Text
- Gemeindelied (Gloria in exelsis deo)
- Vortragslied (Da wurde mitten in der Nacht)
- Gemeindelied (In der Nacht von Bethlehem)
- Predigt
- Lied Kanon (Mache dich auf und werde Licht)
- Bekanntmachung
- Gebet
- Segen
- Lied (Oh du Fröhliche)
Kollekte am Ausgang
Mittwoch, 27. Juni 2007
Anspiel zur Predigt Sendschreiben an Smyrna
Personen: 3
Material: 3 Stühle, Decke, Rucksack, Brötchen und Tüte
Drei Plätze sind frei, stehen in einer Reihe nebeneinander. R kommt rein, setzt sich auf den rechten Platz und legt eine Decke auf den Schoß. M kommt und setzt sich neben R.
M: Was machst du den schon so früh in der Gemeinde?
R: Mir ist kalt!
M: Darum kommst du schon eine Stunde vorher?
R: Ja mir wurde gestern die Heizung abgestellt. Ich konnte schon drei Monate lang keine Heizkosten mehr bezahlen. Irgendwie ist mir das auch peinlich.
M: Mach dir nichts daraus, ich lebe auch nur noch mit Kerzen zu Hause.
L kommt, setzt sich.
L: Hallo Leute (traurig)
R: Was macht deine Bewerbung?
M: Hast du die Stelle?
L: Nee, leider nicht.
R: Schade!
M: Tut mir leid.
L: Naja, also weiter einen Monat kämpfen.
Pause, alle drei schauen traurig. R kuschelt sich in die Decke. Ms Bauch knurrt.
M: Tut mir leid. (verlegen)
R: Macht nichts, mir geht es auch so.
L strahlt, schlägt die Bibel auf “Wer bittet dem wird gegeben”.
L: Macht die Augen zu und denkt an etwas z.B. Essen.
M+R schließen Augen, L holt eine Tüte aus seinem Rucksack.
L: Ta Ta!
M+R öffnen die Augen.
M: Und nun?
R: Was den jetzt?
L: Hier hat mir vorhin eine ältere Dame gegeben. (holt aus der Tüte ein Brötchen und teilt es durch drei) Alle beißen genüsslich in ein Brötchenteil.
R: Leute?!
M: Ja!
L: Was denn?
R: Ich habe mir Gedanken gemacht.
L: Worüber?
R: Über Gott.
M: Was hast du dir denn für Gedanken über Gott gemacht?
R: Irgendwie denke ich, dass er uns verlassen hat!
M: Ach! (leicht sauer)
L: Nee, bestimmt nicht!
R: Und warum geht es uns so schlecht???? Vielleicht haben wir etwas falsch gemacht!?